Andys Platte des Jahres 2018

Vorwort

Ich sitze zwischen Bergen von CDs und Stapeln von Schallplatten. Vor zwei Stunden hat Jan geschrieben: „Jungs, wollen wir zum Jahresende einen Homepage-Beitrag mit unseren Alben des Jahres veröffentlichen? Jeder eine Platte, die dieses Jahr veröffentlicht wurde, mit ein paar Sätzen dazu wiesoweshalbwarum.“ Und hier sitz ich nun und muss mit Entsetzen feststellen, dass ich 2018 keine einzige aktuelle Platte gekauft habe. Ich werde wohl alt und hab keine Ahnung mehr vom heißen Scheiß, der momentan angesagt ist. Also kurze Rücksprache mit Jan: „Dann schreib einfach, welches Album für dich 2018 am meisten gerockt hat.“ Okay, mal sehen…

 

Curtis Harding – Soul Power

(veröffentlicht 2014 / gekauft 2018)

Soul Power war 2018 für mich wie ein guter Freund. Egal, was in der Welt schief lief, egal, wie sehr die Arbeit mich auch ausgepowert hat – Soul Power konnte mich immer wieder auffangen. Und so lief die Platte auch fast in Dauerrotation bei mir. Lieder wie Beautiful People oder Castaway setzen sich zu dir aufs Sofa, legen den Arm um dich und machen dir mit warmer Soul-Stimme klar, dass nicht alles Scheiße ist. Im nächsten Moment verpassen dir Surf oder Keep on Shining einen funky Arschtritt, der dich mit einem irren Grinsen auf die Tanzfläche befördern will. Und das alles klingt auch noch wie aus einem Guss und unverschämt sexy. Danke, Curtis Harding, für dieses wundervolle Album mit einem der coolsten Platten-Cover seit langem.

 

Nachwort

Wenigstens einen guten Vorsatz will ich für 2019 fassen: Mehr aktuelle Musik hören, verdammt! Wer mich dabei unterstützen möchte, kann mir gerne die besten Veröffentlichungen 2019 an andy/-ätt-/dieheydays.de schreiben. Ich freu mich, von euch zu hören!

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